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Kupfergrube Neuglück

Vor ca. 300 Mio. Jahren wurden die Ablagerungen des Devonmeeres von gewaltigen Kräften gefaltet und es entstand dabei u.a. die Eifel. Im Zuge dieser Gebirgsbildung kam es in diesen 400 Mio. Jahre alten Ton-Sandsteine zur Bildung von Eisen- und Kupfererzen. Häufige Erzminerale in der Eifel sind Roteisenstein und Brauneisenstein, sowie die hier abgebildeten Kupferkarbonate, der grüne Malachit und der blaue Azurit. Schon zu Zeiten der Kelten und Römer war die Eifel Bergbauregion. Die Blütezeit des Eifler Erzbergbaus reichte vom 16. bis zum 19. Jh. Dieser Bergbau bildete damals die Grundlage für eine bedeutende Eisenindustrie in der Eifel, aber auch für weitere Wirtschaftszweige wie das Köhler- und das Transportgewerbe. Entlang der GeoRoute „Vulkaneifel um Manderscheid“ sind noch 3 der kleinen, nicht mehr begehbaren Erzsuchstollen bei Hasborn, Niederscheidweiler und Musweiler vorhanden und mit Infotafeln erläutert.

Gesteinsbrocken aus der Kupfergrube Neuglück

Gesteinsbrocken (April 2006) aus der Kupfergrube Neuglück zwischen Hasborn und Willwerscheid. Stratigrahisch gehören die dort vorkommenden Gesteinsschichten in das Unterdevon.
Dieser ca. 45 m lange Erzstollen wurde bis 1939 betrieben und gehört heute zur GeoRoute Vulkaneifel um Manderscheid. Auf dem Gestein kann man das grüne Kupfermineral Malachit und das blaue Kupfermineral Azurit sehr schön erkennen.
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